Kumbh Mela

Die Kumbh Mela ist das größte religiöse Fest der Hindus das alle 3 Jahre statt findet nur alle 12 Jahre kommt es in Indien vor das die Kumbh Mela solche Ausmaße an nimmt wie hier auf den Bildern aus Indien gezeigt. Robert (Name geändert) war schon unterwegs mit dem Auto zusammen mit ein paar anderen Indern als die in einen Unfall verwickelt wurden dennoch kam er noch rechtzeitig an der Pilgerstätte an um alles hautnah mit erleben zu können.

Indische Pilger auf der Kumbh Mela in Indien.

Ich habe das heute mit einem Telefongespräch nach Nepal abgeklärt, die Bilder von der Kumbh Mela 2013 sind gemacht und die werden von Indien direkt zu uns gesendet damit wir die hier zeigen können, was aber auch Geld gekostet hat.

Laut Robert waren auf der diesjährigen Kumbh Mela wieder hunderttausende Pilger unterwegs - aber auch jede Menge Touristen die das Spektakel in Allahabad miterleben wollten.

Das ist schon sehr beeindruckend so viele Menschen auf einem Fleck zu sehen und mit denen auch noch Kontakte zu knüpfen sagte er mir.

Er befindet sich zur Zeit in Nepal weil sein Indien Visum abgelaufen ist und der seine Ohrringe noch nicht hat die er als Sadhu braucht sonst bekommt er in Indien kein Aufenthaltsrecht, außerdem müssen da alle Harre vom Kopf.

Indische Gurus in einem der Zelte auf der Kumbh Mela versammelt um sich auszutauschen.

Nepal ist ganz schön beeindruckend aber stellenweise auch schwierig zu bereisen und recht teuer. Ich weiß noch nicht wie viele Bilder und neue Reiseinformationen ich noch aus Nepal bekomme und ob sich das lohnt dafür eine Extra Seite zu machen, vielleicht besser erst mal abwarten.

Von Reisen nach Nepal wird zur Zeit (2013) abgeraten da ist alleine die Anreise schon der erste Unsicherheitsfaktor.

Als Deutscher ein indischer Guru in einem indischen Kloster in Indien werden: Das stellt man sich so einfach vor - nach Indien zu gehen um ein indischer Guru in einem indischen Kloster zu werden, wie sich jetzt im Nachhinein heraus stellt.

Die Wissen schon auf was die sich einlassen müssen um in einem indischen Ashram den Hinduismus zu zelebrieren und zu leben. Das heißt völlige Askese, Entsagung von allen Annehmlichkeiten des Lebens auf sich zu nehmen auch keine Frauen zu haben so ähnlich wie bei uns in Deutschland beim katholischen Glauben das bei den Priestern der Fall ist.

Wie man auf unseren Bildern von der Kumbh Mela in Indien sieht sind da auch sehr viele Frauen und Kinder auf dem Fest der Hindus in Allahabad wo die heiligsten der indischen Flüsse zusammen fließen und die Menge sich dann im heiligen Fluss von den Sünden befreit.

Das erste Problem ist schon das Visum das man braucht wenn man für immer in Indien bleiben will, das kann man zwar bekommen aber auch nur wenn man gewisse Voraussetzungen erfüllt oder wenn man sich bei den richtigen Stellen per Anträge am besten schon von Deutschland aus darum kümmert das man auf Dauer in Indien bleiben kann.

Dann kommen noch weitere Probleme hinzu oder Voraussetzungen die man mit bringen sollte wenn man in einem indischen Ashram ein indischer Guru sein will.

Das ist schon sehr beeindruckend so viele indische Gurus auf der Kumbh Mela zu sehen und die auch noch fotografieren zu dürfen, wie bei dem einen Bild wo sich die Gurus in dem Zelt versammelt hatten indem ich auch saß weil ich ja schon lange vorher im Ashram war. Der eine indische Guru der so klein ist kam zu Besuch in unser Zelt auf der Kumbh Mela, er hat nur einen Arm und seine Füße sind nach außen gekehrt.

Ein indischer Guru bereitet gerade auf einem Gasherd frisch gebackene Chapati oder auch Roti genannt zu, leider darf ich zur Zeit noch nicht alle indischen Gurus aus den Klöstern in Indien zeigen da sind aber echt klasse und sehr ausdrucksstarke Bilder dabei.

Das zweite Problem auf dem Weg ein indischer Guru zu werden ist die Sprache weil man die religiösen Texte und Formeln in Sanskrit beten muss, das Sanskrit ist eine längst ausgestorbene Sprache wo man nur noch Teile davon kennt weil die in der Religion überliefert sind.

Wenn man dazu von seinem indischen Big Boss - so nennt man den indischen Oberguru von einem indischen Ashram, um es mal salopp zu sagen-, berufen wurde, als Deutscher den Weg des indischen Priesters in einem indischen Kloster einzuschlagen so sollte man zumindest sehr gut Englisch sprechen können um Hindi und schließlich in Sanskrit denken und handeln zu können. Der Big Boss, das ist der Guru vom Guru und dem seinem Guru - der Big Boss hat 27 Jahre lang gestanden und davon die letzten 8 Jahre auf nur einem Bein. Da hat man dann auch schon einen Tempel gebaut und gespendet wennn man so ein hoher indischer Guru geworden ist.

Indien Reisen und Visum