Mapusa Goa Indien Bilder, Reiseberichte

Mapusa ist eine Kleinstadt der ehemaligen portugiesischen Kolonie in Goa Indien mit Bilder und Reiseberichten, warum man manchmal nicht umhin kommt nach Mapusa zu reisen. Was das kostet mit dem Taxi nach Mapsa wie man das auf indisch ausspricht, mit dem Bus oder dem Tuk Tuk.

Auf der kleinen Landkarte erkennt man wo Mapusa in Goa liegt.
Rickshaw-Taxis neben dem Markt in Mapusa mit denen man für wenig Geld überall hin kommt und das noch nicht mal langsamer als wenn man mit einem klimatisierten Taxi in Indien unterwegs ist.

Da sieht man ein rundes Schild am Markt in Mapusa-Goa auf dem steht geschrieben: Parking for Goods Rickshaw only.

Mapusa Lage

Mapusa liegt in Nordgoa und ist die Hauptstadt von dem Bezirk Bardez. Nach Mapusa fährt man entweder weil man an dem Freitag auf den Markt will oder weil man sich mit homöopathischen Arzneimitteln eindecken will. Je nachdem wie man nach Mapusa rein fährt ob mit dem öffentlichen Bus oder mit einem Taxi zum Teil fährt man da auch von einem Berg herab der mit vielen Bäumen zwischen den Häusern bewachsen ist. Obwohl Mapusa nicht so viele Einwohner hat so zieht sich das Stadtgebiet doch ziemlich weit auseinander. Die Luft in Mapusa ist noch nicht mal so schlecht wenn man die vielen Zweitakter Motoren der Rickshaws berücksichtigt.

Wie man hier auf dem Bild vom Markt in Mapusa sehen kann ist es heiß, Sonnenschirme sind aufgespannt, die indischen Bauern haben ihre Produkte die die im Umland auf den Feldern ernten auf dem Boden ausgebreitet um das Gemüse an die Kunden die hier in Massen den Freitagsmarkt besuchen zu verkaufen, es gibt hier aber auch noch andere nützliche und unnützes zu kaufen. Am besten Sie schlendern bei Ihrem nächsten Goa Urlaub auch einfach mal über den Markt.

Das kennen Sie doch auch, die Spirulina, dass sind diese Wunderpillen die soviel Gemüse ersetzen. Man soll mindestens 2 Stück am Tag nehmen. Und teuer sind die Dinger bei uns in Deutschland. Auch diese Globulis, die bekommt man in den indischen Apotheken einfach viel billiger.

Auch Aspirin gibt es dort zu kaufen. Man braucht nicht unbedingt in Deutschland diese teuren Mittel gegen Malaria zu kaufen, dass bekommt man alles viel billiger in Indien und man braucht als Europäer noch nicht mal ein Rezept. Für die Inder ist das was anderes. Da gibt es ja auch noch Menschen die nicht lesen können. Denen muss man das einfach sagen, wogegen welche Medikamente helfen.

Markt in Mapusa von einem Restaurant mit Terrasse aus betrachtet.

Jetzt bin ich fast vom Thema abgekommen. Normalerweise fährt man nicht nach Mapusa, außer eben zu dem Markt oder wenn man zu einem Arzt muss oder in eine größere indische Apotheke. Den Markt kann man aber nicht mit dem Nachtmarkt oder dem Mittwochs-Flohmarkt in Anjuna vergleichen, wo viel mehr Kunsthandwerk angeboten wird. Von Anjuna bis nach Mapusa sind das in etwa 8,4 Kilometer.

Mapusa Reisebericht und Krankenhaus

Ich musste öfters nach Mapusa fahren, weil es dort einen Hals-Nasen-Ohrenarzt gibt. Und die Mapusa Klinik. Daran erinnere ich mich ungern zurück. Lag für ein paar Tage in diesem Krankenhaus, konnte auf beiden Ohren absolut nichts mehr hören. Bekam Infusionen usw. Die Krankenschwestern werden sich sicherlich noch an mich erinnern. Habe mir da grad eben ein Bild angeschaut, wo ich in dem viel zu kurzen Bett liege.

Mapusa-Clinic in Mapusa Goa Indien.

Bekam eine hellblaue Schlafhose und ein weißes Hemd in dem Krankenhaus. In so einem indischen Krankenhaus, das kann man mit Deutschland nicht vergleichen. Die haben dort keine Großküchen. Und bezahlen muss man das als Tourist natürlich auch gleich. In Indien ist das so: man liegt im Krankenhaus und hat jemanden der einen in der Zeit versorgt. Das heißt der andere kauft irgendwo in der Nachbarschaft was zu essen und zu trinken. Man bekommt dort keine Vollversorgung in einem indischen Krankenhaus so wie bei uns in Deutschland. Ich lag etwa 3 Tage im Krankenhaus da war meine Angst schon zu groß und verließ es deshalb. Das muss man mal gesehen haben. Die Spritzen die die mir in den Arm gaben, manchmal war da ein halber Liter in der Spritze drin und das jagten die mir in die Vene. Ich dachte das gibts doch normalerweise nicht und wollte dann doch lieber in meinem Hotelzimmer sterben, wenn Gott es so gewollt hätte.

Der Reisepartner egal ob Männlein oder Weiblein, die bekommen dann in dem Einzelzimmer im Krankenhaus auch ein Bett. Und einen Safe hat man in dem Zimmer auch, soweit ich mich noch erinnern kann. Gekostet hat das für Deutsche Verhältnisse nicht sehr viel. Insgesamt hat mich diese Aktion in etwa 200 Euro gekostet. Unkosten für die vielen Fahrten mit dem Taxi inklusive. Bin mal gespannt ob mich der Taxifahrer gleich wieder erkennt, wenn ich nächstes mal hin komme.

Daheim beim Ohrenarzt in Deutschland, die wussten auch keinen Rat bei der Nachuntersuchung. Meinten nur ich solle was schleimlösendes nehmen. Ich nehme an, da habe ich mir beim Flug nach Indien einen Infekt abgeholt. Auf meinem Sitzplatz im Flugzeug, da saß nämlich vorher eine Frau die ihr Kleinkind an der Schulter anlehnte. Und das Kind war nur am heulen, es sah auch so aus als sei dieses Krank. Jedenfalls hatten wir unsere Sitznummern im Flieger, ich und meine Reisebegleitung. Wir hätten schon gerne zusammen gesessen während des Fluges nach Indien. So musste die Dame mit dem kranken Kind meinen Sitzplatz räumen und sich woanders hin setzen. Wenn das Kleinkind da mit dem Mund an die Kopfstütze und es war krank, dann kein Wunder, warum das alles so kam. Das war einfach ein schreckliches Erlebnis für mich in dem katholischen Krankenhaus in Mapusa. Aber sehr nette katholische Krankenschwestern portugiesischer Vorfahren. Portugal war ja die Kolonialmacht von dem kleinsten indischen Bundesstaat Goa von 1510 bis zum 19. Dezember 1961 dem Tag als Panaji befreit wurde, die Unabhängigkeitserklärung als anerkannter indischer Bundesstaat erlangte Goa am 12. August 1987, da begann ich gerade mal meine Ausbildung zum Techniker.

Ich in dem Bett mit der Infusion in dem Krankenzimmer der Mapusa-Clinic in Mapusa.

Der Markt in Mapusa, da wollte ich einfach mal hin um zu schauen, was es da alles zu kaufen gibt. Ich wollte die Preise für die Waren auf dem Markt wissen, der jeden Freitag statt findet.

Das eine Bild von dem Markt in Mapusa, rechts sind die Hallen und dahinter der Markt. Hier stehen auch immer viele Taxis rum. Wenn man den öffentlichen Bus nach Mapusa nimmt, das würde ich keinem groß gewachsenem Europäer empfehlen. Da sind die Sitzreihen sehr eng und die Fahrt dauert ziemlich lange, weil der Bus so viele Stationen oder Haltestellen anfahren muss.

Kingfisher so heißt der Fisch, den es manchmal frisch gefangen in den Restaurants zu essen gibt aber so heißt auch das Bier, das man da zu trinken bekommt obwohl mir ein Lassi oder der Chai Tee viel lieber sind und sogar seit einiger Zeit auch eine neue Fluggesellschaft die ein reicher Inder gegründet hat und den Namen Kingfisher gab.

Behandlung im Krankenhaus in Mapusa als die Krankenschwester mir eine Kanüle legen musste weil ich Infusionen gebraucht habe, das habe ich erst mitbekommen als der behandelnde Arzt nachher mein Krankenzimmer betrat und mit der Krankenschwester schimpfte, der ganze Boden war mit meinem Blut verschmiert, der schimpfte und sagte der Krankenschwester das die den Boden aufwischen soll. Meine weibliche Reisebegleitung war völlig fertig mit den Nerven, die hat ja ein Bett neben meines gestellt bekommen sodass ich jemand hatte der über mich wachte sollte es mir bei der Behnadlung noch schlechter gehen als vorher. Einmal kam der Arzt rein mit einer Spritze da war etwa 0,5 Liter drin die hat er mir ohne mit der Wimper zu zucken über die Kanüle im Arm rein gedrückt, da wurde mir sofort heftig schwindelig und sagte danach: das mache ich nicht weiter mit, ich verlasse das Krankenhaus, breche die Behandlung ab, da sterbe ich lieber im Hotel. Man muss auch bedenken, als ich hinten an mein Krankenbett fasste und den Staub sah den ich danach an meinem Finger hatte, da dachte ich - Oh Gott - wenn ich da komplikationen bekomme und muss operiert werden da bekomme ich im Operationssaal noch weitere Keime in meinen Körper weil ich vermutete das es dort dann auch mit der Reinlichkeit nicht vom Besten stehen könnte.

Als meine Reisebegleitung mal nicht bei mir war weil die im Hotel etwas für mich holen sollte, da kam auch mal eine Inderin in mein Zimmer die für mich etwas zu Essen besorgt hat, der habe ich Geld mitgegeben, die kam zurück und brachte mir das Essen das die ein paar Straßen weiter fertig gekocht gekauft hatte, als Deutscher muss man sich an dieses Essen aber auch erst mal gewöhnen wenn das traditionell indisch gekocht ist. Also, ich hatte in dem Krankenhaus (der Mapusa-Klinik) in Mapusa nicht nur negative Erfahrungen, es war ein katholisches Krankenhaus die Krankenschwestern waren aus Goa und auch katholisch, ich bin ja auch katholisch erzogen worden. Naja, so war das. Wenn ich weiter darüber nachdenken würde könnte ich noch mehr Einzelheiten darüber berichten, jetzt will ich aber erst mal raus in die Sonne, heute am 17.März 2016 soll es ja draußen warm werden, relativ. Der Krankenhausaufenthalt in der Mapusaklinik war im Jahr 2007, im Jahr 2010 bin ich nochmal nach Indien geflogen da hatte ich auch sofort wieder Probleme mit meinem Ohr und dem Druckausgleich weswegen ich Indien nach 3 Tagen schon wieder verließ, flog heim nach Deutschland, 3 Tage Bombay waren das wo sich mir auch fast alles umgedreht hatte. Indien Urlaub will ich aber nochmal machen, am besten beim nächsten mal mit dem Schiff dahin fahren, am Horn von Afrika sollen es ja nicht mehr so viele Piraten geben was die Reisen sicherer macht. Vorm Fliegen habe ich mittlerweile Angst da es im Flugzeug in der Regel keine Druckkabinen gibt. Ich bin auch schon mal erster Klasse gefolgen was aber deshalb so war weil der Rückflug überbucht war, dabei habe ich auch ein kleines Abenteuer erlebt. Seltsam das mir das im Leben ständig passiert, da brauche ich oftmals nur ein paar Schritte vor die Tür setzen und schon geht es los.

Meine Reisebrichte aus Bombay, mit Bilder und Erlebnissen, dem indischen Essen, den Preisen dazu und so weiter!